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Suchbegriff: Jeff Miller

Die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche haben ihre Lobbyausgaben in den USA im Jahr 2025 deutlich erhöht: Roche gab 11,5 Millionen Dollar aus, Novartis 7,9 Millionen Dollar. Dies geschah vor dem Hintergrund des Drucks der Trump-Regierung, die mit Zöllen von bis zu 200 % drohte, sollten die Arzneimittelpreise nicht sinken. Beide Unternehmen unterzeichneten individuelle Vereinbarungen mit der US-Regierung, um bestimmte Preise zu senken und im Gegenzug Schutz vor Strafen zu erhalten. Die Pharmaindustrie gab 2025 insgesamt die Rekordsumme von 452 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus, wobei über 1800 Lobbyisten in Washington tätig waren.
SLB, der weltweit größte Anbieter von Ölfelddienstleistungen, meldete starke Ergebnisse für das vierte Quartal 2025, wobei der Umsatz in Nordamerika im Vergleich zum Vorjahr um 26 % und im Vergleich zum Vorquartal um 15 % stieg, was vor allem auf die Übernahme von ChampionX zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf die Gewinnprognosen, erhöhte seine Dividende um 3,5 % und verpflichtete sich, im Jahr 2026 über 4 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückzugeben. Während die US-Schiefermärkte weiterhin schwach sind, zeigte sich der CEO von SLB optimistisch hinsichtlich einer Verbesserung der Bedingungen und starker Aussichten für die Aktivitäten im Nahen Osten im Jahr 2026.
Halliburton meldete für das vierte Quartal 2026 besser als erwartete Ergebnisse und übertraf mit einem Umsatz von 5,66 Milliarden US-Dollar die Schätzungen, da der internationale Umsatz um 2,9 % auf 3,5 Milliarden US-Dollar stieg und damit die stagnierende Entwicklung in Nordamerika ausglich. Das Ölfelddienstleistungsunternehmen verzeichnete starke Ergebnisse in Brasilien, der Nordsee, der Karibik und Mexiko, während die US-Schieferölproduzenten angesichts niedrigerer Ölpreise ihre Ausgaben zurückhielten. Trotz eines Gewinnrückgangs gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Restrukturierungskosten stiegen die Aktienkurse, da sich die Anleger auf das internationale Wachstum und die potenziellen Chancen einer Wiederöffnung des venezolanischen Marktes konzentrierten.
Jeff Miller, CEO von Halliburton, geht davon aus, dass das Ölfelddienstleistungsunternehmen innerhalb weniger Monate nach Venezuela zurückkehren wird, um beim Wiederaufbau der maroden Öl- und Gasinfrastruktur des Landes zu helfen. Miller spielte die Risiken für Dienstleister im Vergleich zu E&P-Betreibern herunter und verwies dabei auf das flexible Geschäftsmodell von Halliburton mit beweglichen Vermögenswerten. Er schlug vor, die Erlöse aus den venezolanischen Ölverkäufen zu verwenden, um Zahlungsgarantien für Dienstleister von PDVSA zu bieten, wodurch Halliburton zu einem frühen Vorreiter werden könnte, wenn Venezuela sich wieder für internationale Unternehmen öffnet.

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